Eine Sprachtherapie mit erwachsenen Patienten umfasst unterschiedliche Behandlungsansätze

Sie ist auf ein breites Spektrum an Begrenzungen und Beschwerden ausgerichtet, die alle mit der gedanklichen Produktion und dem Verstehen von Sprache verknüpft sind. bzw. sie alle haben mit der sprachlichen Kommunikationsfähigkeit der Betroffenen zu tun. Die Einschränkung sprachlicher Fähigkeiten bedeutet oft eine verhinderte Teilhabe an sozialen Kontakten. Dies betrifft Menschen aller Altersstufen.

Einige Beispiele, warum eine Sprachtherapie in Betracht gezogen werden kann:

Nach einem Schlaganfall, bei neurologischen und traumatischen Erkrankungen oder demenziellen Prozessen.

Sprachtherapie bei Aphasie nach einem Schlaganfall (Apoplex)

Plötzlich geht gar nichts mehr. Schlaganfall! Das Sprachrohr zur Welt scheint verloren gegangen zu sein. In der Folge kann u.a. die Fähigkeit z.B. zur Sprachplanung, das Sprachverständnis oder die Wortfindung beeinträchtigt sein (Aphasie). Bisherige Sicherheiten und Erfahrungen im Alltag und im Austausch mit dem Umfeld tragen nicht mehr. Der gewohnte und vertraute Umgang mit anderen Menschen verändert sich. Niemand lebt für sich allein, auch Partner und das familiäre Umfeld sind davon betroffen.

Die therapeutische Begleitung dieser und ähnlicher Prozesse bedarf einer behutsamen und genauen Erfassung dieser besonderen Lebenssituation. Unter anderem bedarf sie einer vertrauensvollen Begegnung, einer Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Auf der Basis einer gewissenhaften und professionellen Befragung im respektvollen Dialog leite ich persönliche Zielsetzungen ab. Der Blick auf die eigenen Möglichkeiten und Ressourcen meiner Patienten steht dabei für mich im Mittelpunkt.

Menü