Mit dem Atmen erhalten wir unser Leben

Wir tun es alle, von Geburt an. Andauernd und ohne es zu bemerken. Ganz von allein und ohne darauf zu achten. Mit dem Atmen erhalten wir unser Leben. Bei jedem Einatmen erhalten wir, was unseren Körper bis in die kleinste Zelle mit neuer Energie versorgt und können mit dem Ausatmen loslassen, was wir nicht mehr brauchen.

Ist das Verhältnis zwischen Ein- und Ausatmung gestört, wird dies als Disharmonie im Organismus und fehlender Anmut unseres Bewegungsablaufs spürbar.

  • Sie haben das Gefühl „falsch“ zu atmen, wissen aber nicht, wie und was Sie daran ändern können?
  • Bei körperlicher Anstrengung geraten Sie außergewöhnlich schnell außer Atem, auch ohne eine Ihnen bekannte krankheitsbedingte Ursache?

Dann erfahren Sie doch einfach einen neuen vertrauensvollen Zugang zu sich und Ihrem Körper – über Ihren Atem.

Gleichmäßiger Atemfluss soll die, den Atem hemmenden Widerstände reduzieren

Eine wirkungsvolle Atemtherapie dient prinzipiell der körperlichen, geistigen Gesundheit, der Entspannung und Regeneration. Sie zielt darauf ab ein feines, sehr differenziertes Körperbewusstsein im Kontakt zu sich selbst und der Außenwelt zu entwickeln. Wir treten in Verbindung mit uns selbst. Im Menschen ruhende Heilkräfte können unterstützend mobilisiert werden: Aus der Mitte entspringt die Kraft.

Sie lernen die muskuläre und rhythmische Wechselwirkung von Atmung und Bewegung wahrzunehmen. Mit Hilfe von Atemübungen kommen Sie zur Ruhe.
Sie finden zu mehr Energie. Das wirkt sich wiederum positiv auf die Stimme, das Sprechen und Ihre „Stimmung“ aus. Es geht um das Erleben und um die Rückkehr zu einem harmonisch-physiologischen Zusammenspiel: Die Koordination von Körper, Bewegung und Atmung. Es braucht Geduld und ein wachsames Gespür um ein neues Vertrauen in diese zuverlässige vegetative Steuerung unseres unwillkürlichen Atemgeschehens zu gewinnen.

Eine in diesem Sinne verstandene (produktive) Atmung fördert nicht nur eine bessere Belüftung der Bronchien und die Kräftigung der Atemmuskulatur. Eine solche Atmung entlastet das Herz, sie unterstützt die vegetative Organtätigkeit und trägt zu einer allgemeinen Vitalität bei.

COPD und Asthma

COPD (Chronical Obstructive Pulmonary Disease) und Asthma zählen zu den bekanntesten chronischen (obstruktiven / nicht obstruktiven) entzündungsbedingten Atemwegserkrankungen. Sie sind häufig die Folge und Begleitung allergischer Körperreaktionen. Starker Hustenreiz, vermehrtes Aufkommen von Sekret und eine schlechtere Funktion seines Abtransports lösen Atemnot und große Unruhezustände aus. Angst verschlimmert die Situation zusätzlich. Bei der Behandlung dieser oder ähnlicher Erkrankungen spielen erfahrungsgemäß die Atemwahrnehmung und die Lenkung des Atems eine wichtige Rolle. Verspannte Atemmuskulatur und eingeschränkte Bewegungsmuster erschweren zusätzlich den Luftaustausch.

Lernen Sie, wie Sie erste Anzeichen möglichst früh wahrnehmen und besser darauf zu reagieren

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